Zum Nachschlagen....

Falls ihr Wörter/Begriffe erklärt haben wollt, dann schreibt diese doch einfach an den Webmaster ! Wir werden sie dann hier ergänzen!

 

Alex

 

Jahresaktion

 

Lilien

 

Stamm

Aufnäher

 

Jamboree

Pfadfinder

 

Stammesrat

Erziehungsprinzipien

Jurte

 

Pfadfindergebet

Stammesversammlung

Georg

 

Kluft

 

Pfadfindergesetzte

 

Versprechen

 

Grundsätze

Kothe

 

Pfadfindergruß

 

Vorstand

 

Hajk

 

Kurat

 

Pfadfinderverbände BRD

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alex

Ein Alex ist ein weißes Zelt. In einem Alex kann man kein Feuer machen. Es ist gerade für Wölflinge ideal, da durch die weiße Zeltwand viel Tageslicht eindringen kann.

 

 

Aufnäher auf der Kluft

Auf der Kluft befinden sich verschiedene Aufnäher. Auf der rechten Brusttaschenklappe befindet sich die Weltbundlilie (siehe Lilien), darunter auf der Brusttasche ist Platz für Sonderabzeichen. Bei uns im Stamm wird dort der Jahresaktionsaufnäher aufgenäht.

Über der Naht der linken Brusttasche wir das Nationalitätenabzeichen aufgenäht. So weiß man direkt, aus welchem Land wir kommen.

Auf der linken Brusttaschenklappe befindet sich die jeweilige Versprechenslilie (Wölflinge = Wolfskopf, Juffis = blaue DPSG-Lilie, Pfadis = grüne DPSG-Lilie, Rover = rote DPSG-Lilie und Leiter = goldene DPSG-Lilie)

Darunter befindet sich unser Jubiläumsaufnäher.

 

 

Erziehungsprinzipien

"Paddle your own kanoe"
Kinder und Jugendliche sollen zunehmend eigenständig entscheiden und handeln können.

"Learning by doing"
Dieses Konzept der aktiven Erziehung will es jungen Menschen ermöglichen, aus Erlebnissen und Erfahrungen einen Gewinn an Kenntnissen, Fertigkeiten und Lebenseinstellungen zu ziehen. Entdecken, Erproben und Handeln fördern den Prozess, sich der Welt mit offenen Augen zuzuwenden.

"Look at the boy / girl"
Unsere Arbeit orientiert sich an den Bedürfnissen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ihre Entwicklung und Interessen stehen im Vordergrund pfadfinderischer Erziehung.

 

 

Der heilige Georg
Unser Schutzpatron ist der Heilige Georg. Er wurde ausgewählt, weil er eine Haltung zum Ausdruck bringt, die für uns wichtig ist:  Er handelte gegen das Unrecht und trat für Schwächere ein. Sein tiefer Glaube an Gott half ihm dabei.

 

 

Grundsätze unserer Lebensauffassung

Leben in Hoffnung

Leben in Freiheit

Leben in Wahrheit

Leben in tätiger Solidarität

 

Leben in Hoffnung

 „... und ziehe in das Land, das ich dir zeigen werde.“ (Gen 12,1)

Der Zustand unserer Welt, die Erfahrungen unseres Lebens und die Verheißungen Gottes sind uns Antrieb zu ständigem Fragen und Suchen. Wir wagen den Aufbruch in ein neues Leben, in dem wir uns gegenseitig etwas zutrauen und nicht jeder nur für sich handelt. Wenn wir auch vieles bedrückend erleben, prägt uns dennoch die Zuversicht, dass Gott mit uns ist. Gemeinsam gestalten und verändern wir unsere Welt und leisten somit unseren Beitrag dazu, dass das in Jesus Christus angebrochene Reich Gottes mehr und mehr erfahrbar wird. Wir misstrauen allen Sicherheiten, die uns träge machen. Wir suchen, was lebendig macht, und wissen, dass wir uns von liebgewordenen Vorstellungen trennen müssen. Auch wenn wir Rückschläge erleiden, sind wir bereit, neu anzufangen.

 

Leben in Freiheit

"Wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit." (2 Kor 2,17)

Vielfachen Zwängen ausgesetzt wagen wir den Einsatz für die Freiheit als einer Grundbedingung menschlicher Existenz. Wir wollen offen legen, wo Menschen unterdrückt oder ihrer Freiheit beraubt werden. Dabei scheuen wir die Auseinandersetzung nicht und leisten, wenn notwendig, Widerstand. Wir fühlen uns der Freiheit aller verpflichtet. So lange noch ein Mensch unfrei ist, können wir selbst nicht ganz frei sein. Freiheit ist für uns niemals nur das Gut einzelner.

 

Leben in Wahrheit

„Seid gewiss: Ich bin bei Euch alle Tage.“  (Mt 28,20)

Wir bauen auf diese Zusage Jesu. Sie gibt uns Vertrauen, dass unser Denken und Tun durchzogen ist von einer Wahrheit, die wir nicht selbst schaffen, die wir aber suchen und entdecken können. Wir wollen mit geschärften Sinnen wahrnehmen, was um uns und in der Welt geschieht. Wir gehen den Dingen und Meinungen auf den Grund und gewinnen so unseren Standpunkt. Dabei wissen wir, dass wir uns gegenseitig nötig haben, um zu klaren Urteilen und zu tragfähigen Vereinbarungen zu kommen. So sind wir imstande, uns einzusetzen und Partei zu ergreifen. Wir überprüfen unser Handeln und Verhalten und sind offen für Kritik. Wir wollen Menschen sein, auf die man sich verlassen kann.

 

Leben in tätiger Solidarität

"Einer trage des anderen Last."  (Gal 6,2)

In unseren Gruppen erfahren wir Gemeinschaft und spüren, dass wir einander brauchen. Dennoch erleben wir täglich auch, dass jeder vereinzelt wird und Rücksichtnahme nicht zählt. Von Jesus lernen wir, uns einander zuzuwenden. Wir erkennen in jedem Menschen unsere Schwester oder unseren Bruder. Deshalb engagieren wir uns mit Behinderten, Ausländern und Menschen, die in Armut und Unterdrückung leben, für deren Belange. Wo wir leben, halten wir die Augen offen für Unterdrücken und Benachteiligung. Wir stehen den Menschen bei und kämpfen mit ihnen für eine gerechtere Ordnung. Dabei suchen wir Partner, mit denen wir uns auf gleiche Ziele verständigen können.

 

 

Hajk

Ein Hajk ist eine Wanderung über mehrere Tage. Es gibt auch Fahrradhajks usw.

 

 

Jamboree

Ein Jamboree ist ein Weltpfadfindertreffen. Alle vier Jahre treffen sich Pfadfinder von der ganzen Welt an wechselnden Orten (z.B. 1991 Korea, 1995 Holland, 1999 Chile). Beide Weltpfadfinderverbände WOSM und WFIS richten Jamborees aus. Zu einem Jamboree kommen durchschnittlich 20-40.000 Pfadfinder.

 

 

Jahresaktion

Bei der Jahresaktion geht es darum, den Kinder und Jugendlichen im Verband, Themen und Problemen vertraut zu machen, die ihnen bisher fremd gewesen sind. Die Themen der Jahresaktionen sind eingebettet in die Schwerpunkte der DPSG: Behindertenarbeit, Entwicklungsarbeit, Interkulturelles Lernen.

 

 

Jurte

Eine Jurte ist ein großes schwarzes Zelt. Im Lager benutzen wir dies meist als Aufenthaltszelt. Sie besteht aus 6 Kothenbahnen und 12 Seitenwänden. Eine Jurte hat keinen Boden und oben ein Loch damit der Rauch des Feuers abziehen kann.

 

 

Die Kluft

Die Farbe unserer Kluft ist sandfarben. B.P. wollte damals durch die Kluft die Klassenunterschiede, die durch die Kleidung sichtbar wurden verdecken. Alle sollte gleich behandelt werden, egal wo her sie stammten. Heute ist die Kluft ein wichtiges Erkennungszeichen. Wenn wir unsere Kluft tragen weiß jeder sofort wer wir sind. Aber auch wir erkennen Pfadfinder an ihrer Kluft, z.B. im Urlaub etc.

 

 

Kothe

Eine Kothe ist ein schwarzes Zelt, welches aus vier einzelnen Bahnen zusammengeknüpft wird. Es hat oben ein Loch, damit man im Zelt ein Feuer machen kann.

 

 

Kurat

Der oder die Kurat/in gehört zum Stammesvorstand und arbeitet dort mit. Er/Sie ist dazu aufgefordert Gott in den jeweiligen Stufen transparent zu machen und dem Glauben eine Bedeutung im Stammesleben zu geben.

 

 

Lilien

  Die Weltpfadfinderlilie

Sie steht als Sinnbild der Reinheit und die Form der früheren Kompassnadel und zeigt somit immer nach Norden –zu Gott. Außerdem sollen die drei Spitzen der Lilie an die drei Punkte des Versprechens erinnern. Eine Schnur, die die Lilie umschließt erinnert an die Zusammengehhörigkeit der Pfadfinder –weltweit.

      Die DPSG Lilie

Der obere Teil der Lilie bildet ein Kreuz. Dies steht für die Verbundenheit zu Gott. Die beiden Seitenflügel stehen für die Gemeinschaft aller Pfadfinder. Der untere Teil erinnert an die drei Punkte des Versprechens

 

 

Pfadfinder

Pfadfinder gehen auf eine Idee von Lord Baden Powell im Jahre 1907 zurück. Er wollte eine  freiwillige, nicht politische Erziehungsbewegung für junge Menschen schaffen, die offen ist für alle ohne Unterschiede von Herkunft, Rasse und Glaubensbekenntnis. Zweck der Pfadfinderbewegung sollte es sein, zur Entwicklung junger Menschen beizutragen, damit sie ihre vollen körperlichen, intellektuellen, sozialen und geistigen Fähigkeiten als Persönlichkeiten entfalten konnten.

 

 

Pfadfindergebet

Herr Jesus Christus !

Du hast gesagt: „Seid bereit !“

Dieses Wort ist mein Wahlspruch.

 „Allzeit bereit“ will ich sein

und nach Deinem Beispiel handeln:

wahr im Reden

verlässlich im Tun.

Zu Deiner Kirche will ich halten

und allen Menschen Bruder sein:

bereit zum Verzeihen

selbstlos im Helfen

geduldig, wenn es schwierig wird.

Zeige mir meinen Weg

und begleite mich auf dem Pfad,

der zum Leben führt.

Dir will ich folgen und mein Bestes tun.

Hilf mir dazu und segne mich.   

 Amen.

 

 

Pfadfindergesetz

Die Pfadfindergesetzte ist eine Sammlung von Regeln die das Leben in der Gruppe regeln sollen. B.P. formulierte 1907 die Pfadfindergesetze so:

Auf die Ehre eines Pfadfinders kann man unerschütterlich bauen.

Der Pfadfinder ist treu Gott, der Kirche und dem Vaterland.

Der Pfadfinder ist hilfsbereit.

Der Pfadfinder ist höflich und ritterlich.

Der Pfadfinder ist Freund aller Menschen und Bruder aller Pfadfinder.

Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere.

Der Pfadfinder ist stets guter Laune, auch in Schwierigkeiten.

Der Pfadfinder gehorcht aus freiem Willen und macht nichts halb.

Der Pfadfinder ist sparsam und einfach.

Der Pfadfinder ist rein in Gedanken, Worten und Werken.

 

 

 Pfadfindergruß

Pfadfinder geben sich die linke Hand  (weil links von Herzen kommt) wobei sie die kleinen Finger kreuzen. Die rechte Hand wird erhoben und  der Zeige-, Mittel-, und Ringfinger sind gestreckt (dies soll an die 3 Punkte des Versprechens erinnern). Zeige,- Mittel und Ringfinger sind nach oben gestreckt und der Daumen liegt auf dem Fingernagel des kleinen Fingers (der Große schützt den Kleinen). Dazu sagt man „GUT PFAD“.

 

 

Pfadfinderverbände in der BRD

Pfadfinderverbände die der Weltpfadfinderbewegung angehören gibt es vier in Deutschland.

Dazu gehören

  • der konfessionslose Verband „Bund deutscher Pfadfinder“ (BdP),
  • der evangelische Verband „christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder“ (VCP),
  • der katholische Verband „Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG)
  • der katholische Verband „Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg“ (DPSG).

Diese vier Verbände gehören dem Ring deutscher Pfadfinderverbände (RdP) an.

 

 

Der Stamm

Der Stamm gliedert sich in fünf Stufen:

  • Wölflinge von 7-10 Jahren Die Wölflinge sind gegliedert in Meute (Großgruppe) und Rudel (Kleingruppensystem)
  • Jungpfadfinder von 10-13 Jahren Juffis sind gegliedert in Trupp (Großgruppe) und Sippen (Kleingruppensystem)
  • Pfadfinder von 13-16 Jahren Pfadfis sind gegliedert in Trupp (Großgruppe) und Sippen (Kleingruppensystem)
  • Rover von 16-20 Jahren
  • Leiter ab 18 Jahren
  • In unserem Stamm gibt es außerdem noch den Förderkreis. Dort treffen sich ehemalige aktive Pfadfinder aus unserem Stamm. 

 

 

Der Stammesrat (Stara)

Der Stammesrat ist ein Gremium, welches sich einmal im Monat trifft. Hier werden Entscheidungen getroffen und Aktionen geplant. Zu diesem Gremium gehören: Vertreter aus den Leitungsteams der Stufen, der Roversprecher, Vertreter aus anderen Bereichen des Stammes (z.B. Öffentlichkeitsarbeit) und der Vorstand des Stammes.

 

 

Stammesversammlung

Einmal findet eine Versammlung des ganzen Stammes statt. Dort wird dann berichtet, was die einzelnen Stufen das Jahr über gemacht haben, die Kasse wird geprüft und abgenommen und alle drei Jahre wird auf dieser Versammlung der Vorstand des Stammes gewählt.

 

 

Das Versprechen

Das Versprechen ist Anlass zum Nachdenken über seine eigenen Meinungen, Einstellungen und der Bereitschaft zur jeweiligen Gruppe gehören zu wollen und dem zufolge auch nach deren Werten und Regeln zu handeln und zu leben. Das Versprechen gliedert sich in drei Teile

  • die Verpflichtung gegenüber Gott
  • die Verpflichtung gegenüber den anderen
  • die Verpflichtung gegenüber sich selbst

Heute gibt es den ursprünglich feststehenden Versprechenstext nicht mehr. Der Versprechenstext/inhalt wird in den verschiedenen Verbänden an deren Selbstverständnis, Kultur und auch an den Entwicklungsstand der einzelnen Mitglieder angepasst und immer wieder neu formuliert. Eine Orientierung bieten die Grundlinien unserer Lebensauffassung und die jeweiligen Stufenorientierungen.

Das Versprechen soll kein Schwur sein, sondern eine gegenseitige Zusage!!!

 

 

Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus zwei gleichberechtigten Stammesvorsitzenden und einem Kuraten.  Alle drei leiten den Stamm und vertreten ihn nach außen. Er wird alle drei Jahre auf der Stammesversammlung neu gewählt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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